Mit bad Taste fing es an …

Ok. Vielleicht muss ich mich kurz entschuldigen für meine Online-Abstinenzphase. Aber das we war eins von denen, die man nicht so schnell vergisst und die einem nicht viel Zeit lassen zum bloggen – was ja auch mal eine willkommene Abwechslung ist, oder? Aber ich werde nun – wieder zu Kräften gekommen – mein bestes tun um die letzten 3 Tage online zu rekapitulieren.

Das we begann – welch Überraschung am Freitag; dem Freitag der Zugleich die Osterferien einläutete: da war ich auf so einer ostfriesischen Bad-Taste-WG-Auszugsparty-Party in Bremen Neustadt: Ja! Verkleidungskünstler findet man nicht nur in Köln und Düsseldorf! Nope! Wir Nordlichter können das nämlich auch! Selten so viele – eigentlich stilsichere – Freunde in hautengen grauen Jogginganzügen und gesichtseinnehmenden Riesenkringel-Ohrringen gesehen lol! Einige kamen in den buntkarierten 70er-Jackets ihrer Eltern, überdimensionierten braunfarbenen Sonnenbrillen und Echthaar!-Perücken rüber wie lsd-Zuckerwürfelschluckende Kommune 1- Wiedergeborene, andere mit gewachsener Vokuhila, echtem! Oberlippenbart und Goldkette mehr wie 80er-Jahre Zuhälter. Der Märtyrertod muss angesichts solch einer Opferungsbereitschaft echt um seinen Ruf bangen! Ach und Ozzy O. war auch da;-) Der hat den ganzen Abend als einziger nur Rotwein getrunken – um seine Lippen blutrot zu halten. Neben der Kombi Hawaii-Hemd mit Springerstiefeln war aber vor allem auch die Musik badtaste. Der OST vom Beverly-Hills-Cop erzeugte dabei fast ein ebenso gelungenes Schauergefühl wie das Intro zu Baywatch die Gänsehaut zum Leben erweckte… Aber die Höhepunkte waren wohl die originalen 7“ Schlager, für die extra Plattenspieler besorgt wurden – und die so laut gespielt wurden, dass so ab 2 Uhr nur noch ein fieses Knarzen aus der einen Box kam…

Nun ja ich habe mich dann noch angeregt mit so einem Kerl in Gruftilook und Lakritz-Wodka-Flasche in der Hand unterhalten – er meinte allerdings (und andere bestätigten das), dass er immer so rum läuft. Mit seinem nächsten Satz hat er mich dann allerdings erst richtig verunsichert: Er meinte, diese Party wäre seit Ewigkeiten seine erste Hetero-Party der er echt was abgewinnen könne. Ich fand das so schräg, weil ich mich echt gut mit ihm unterhalten habe und er super sympathisch rüber kam. Nun ja; vielleicht muss ich dann auch mal meine wohl latent vorhandenen Ressentiments gegenüber tuntenhaften Schwulen überdenken! Auf jeden Fall war das ein viel versprechender Start ins we.

2be continued

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